1 Million Schritte,  Reisen mit Kindern

Sardinien mit Kindern: Erfahrungen mit “Sardegna in Miniatura”

Auch das kommt auf Sardinien mal vor: kein Strandwetter, viel Wind und die Suche nach einem Ferienprogramm für Kinder. In Tuili, im Inselinneren liegt der Park “Sardegna in Miniatura”. Von Alghero etwa sind das rund zwei Fahrtstunden. Lohnt sich das überhaupt? Ein Abgleich mit unseren Erfahrungen…

Was bietet “Sardegna in Miniatura”?

“Sardegna in Miniatura” ist ein privat betriebener Freizeitpark, dessen Herzstück eine Nachbildung einzelner Sehenswürdigkeiten von Sardinien ist. Dazu gehören zum Beispiel der Hafen und das Stadion von Cagliari, die schönsten Strände der Insel, Nurraghe aber auch viele Kirchen und Baudenkmäler. Das ist aber bei weitem noch nicht alles.

Was kann man in “Sardegna in Miniatura” machen?

Abgesehen von der Miniaturnachbildung Sardiniens gibt es im Park noch das hier:

  • Führung durchs Astronomie-Museum und ein kleines Planetarium mit Vorführung (nur in italienischer Sprache)
  • Führung durch den neuen Naturpark mit Biosphäre und Aquarium (Kinder dürfen hier mit vereinzelten Tieren wie zum Beispiel einem Leguan oder einer Riesenschnecke auf Tuchfühlung gehen und sogar Karpfen anfassen – Führung auch hier fast ausschließlich in italienischer Landessprache
Anfassen ausdrücklich erlaubt… (Foto: Nadine Jansen)

Abgesehen vom Astronomie-Museum und dem neuen Naturpark dürfen alle anderen Parkbereiche auf eigene Faust erkundet werden. Das sind:

  • der Besuch der Miniaturwelt von Sardinien
  • Umrundung der Miniaturwelt per Boot
  • der Besuch einer Nuraghen-Stätte im 1:1-Maßstab
  • Rundgang durch den “amico bosco” (Naturlehrpfad)
  • Fahrt mit einem kleinen Zug durch den Park
  • Besuch des Dinosaurierparks mit dem neuen Riesenhai “Megalodonte”
  • Spielplatz mit Picknickbänken

Ist der Park auch für Kleinkinder geeignet?

Der komplette Park kann problemlos mit dem Kinderwagen genutzt werden. Die Parkmitarbeiter sind sehr entspannt. Auch wer den Park mit Baby besucht, braucht auf nichts zu verzichten. Babys dürfen nicht nur mit ins Astronomie-Museum, sondern dürfen die Vorführung ebenfalls mit ansehen.

Auch die Fahrten mit dem Zug oder mit dem Boot sind selbst für die Kleinsten geeignet. Wer möchte, kann sogar Erinnerungsfotos von seinem Baby mit einem Leguan schießen.

Kann man den Park auch bei schlechtem Wetter besuchen?

Einzig schlechtes Wetter könnte den Parkbesuch durchkreuzen. Das Astronomie-Museum oder der Naturpark sind zwar überdacht, aber es müssen weite Strecken unter freiem Himmel zurückgelegt werden. In allen anderen Bereichen ist man jeder Witterung ausgesetzt.

Im Sommer interessant: In der Miniaturwelt (und bei der Bootsfahrt) gibt es ebenso wie im Dinosaurier-Park fast gar keinen Schatten. Parkbesuche bei heißen Sommertemperaturen sind dafür wirklich nur für die Hartgesottenen.

Mit dem Zug geht es einmal durch den Park, danach per Boot um die Miniaturwelt (Kanal links im Bild). (Fotos: Nadine Jansen)

Wie teuer ist der Eintritt?

Der Eintritt kostet (Stand Juni 2022) 20 Euro pro Erwachsenem und 16 Euro für Kinder ab einem Meter Größe. Zum Park gehört ein kostenloser Parkplatz. Verpflegung (es gibt einen großzügigen Picknickbereich) kann mitgebracht werden. Alternativ gibt es eine Bar und ein Restaurant, die ebenfalls zum Park gehören und viele schöne (und größtenteils schattige und überdachte) Außenplätze bieten.


1 Million Schritte durch Italien: Was bringt der Parkbesuch?

Der Park ist überschaubar groß, bietet aber doch genügend, um sich ein paar Stunden dort aufhalten zu können. Zurückgelegte Schritte hier leider nur 6711 – das Tagesziel von 10.000 Schritten ist somit an Tag 4 des Projektes nicht erreicht, aber das mache ich wieder wett.

Damit fehlen noch: 963.214 Schritte in 96 Tagen.

Was ist das eigentlich für ein Projekt: 1 Million Schritte?

Mehr zu meinem Sommer-Projekt 2022 könnt Ihr übrigens hier nachlesen: 1 Million Schritte durch Italien: Sommer-Projekt 2022



Die Seite “www.ciao-aus-italien.de” ist eine privat betriebene Seite. Ich selbst bin ausgebildete Tageszeitungsredakteurin und Geprüfte Übersetzerin für Italienisch. Mehr zu mir könnt Ihr hier nachlesen: “Ciao aus Italien”: Wer betreibt eigentlich die Seite? Die Arbeit an dieser Seite erfolgt unentgeltlich in meiner Freizeit. Du möchtest die Arbeit an der Seite unterstützen? Das kannst Du über einen guten Umgangston auf der Facebookseite “Ciao aus Italien | Facebook”, das Teilen von Artikeln sowie über virtuelle Nervennahrung in Form von Schokolade, die Ihr mir mit wenigen Klicks schicken könnt! Einen ganz herzlichen Dank an alle bisherigen Unterstützer!

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